Project Description

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Projektbeschreibung


Der vorgeschlagene Entwurf bietet eine Gebäudeidee an, die sowohl den städtebaulichen Erfordernissen eines historisch wertvollen Gebäudeensembles als auch die besonderen funktionalen Bedürfnisse der unterschiedlichen Nutzer Rechnung trägt. Das Planungsteam hat unter Berücksichtigung der Leitgedanken des „Nachhaltigen Bauens und Betreibens“ ein kompaktes, übersichtliches und elegantes Gebäude entwickelt, dass gleichzeitig die topografischen Besonderheiten des Ortes und damit die Schweriner Kulturlandschaft einbezieht.

Die Fensterfassaden werden auf die Arbeitsplätze der Werkstätten reduziert (Nord und Süd) und bestehen alternierend aus Festverglasung und Lamellenfeldern vor Paneelen. Die markante Fensteranordnung ist vom Bild eines Bücherregals inspiriert und symbolisiert einerseits die Archivierung von Erkenntnissen und anderseits die Zugänglichkeit von Wissen.

Das Depotgebäude befindet sich größtenteils unter der Erde und benötigt daher lediglich zwei Fassaden (Dach und Südfassade). Das Dach des Depotgebäude erhält einen Belag aus Backstein und läd als „Neue Terrasse“ zum Verweilen ein. „Vitrinen der Erinnerung“ sind im Boden der „neuen Terrasse“ eingelassen und ermöglichen den Fußgängern „Einblicke“ in die Depots und die 1000 jährige Kulturgeschichte des Landes.

Wettbewerbsbeitrag in Zusammenarbeit mit Felipe Schmidt